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Bei Nylonfadenbrillen wird das Glas beim Schleifen mit einer Flachfacette versehen, in die anschließend eine Rille gefräst wird. In dieser Rille läuft ein Nylonfaden, der an dem eigentliche Gestell befestigt ist und das Glas hält. Nylonfadenbrillen wirken offener und leichter, da sie keinen geschlossenen Rand haben. Außerdem können mittels einer Politur des Glasrandes auch Brillen mit dickeren Gläsern ästhetisch vorteilhaft hergestellt werden. Allerdings ist prinzipiell eine größere Mindestranddicke (i.d.R. 2,4mm) nötig als bei Metall- oder Kunststoff-Fassungen mit geschlossenem Rand.
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