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Die Reflexe auf den Glasflächen lassen sich durch eine Entspiegelungsschicht unterdrücken. Dabei wird auf das Brillenglas eine dünne Schicht aufgedampft, an der wiederum Reflexionen stattfinden. Allerdings ist die Schichtdicke so gewählt, daß die reflektierten Wellen sich so überlagen, daß sie sich gegenseitig abschwächen. Die Schichtdicke bestimmt dabei, welche Farbe der Restreflex hat (meistens ein violetter oder grünlicher Schimmer); die Brechzahl der Schicht im Verhältnis zur Brechzahl des Glasmaterials bestimmt die Intensität des Restreflexes (aus diesem Grund sind z.B. einfache Entspiegelungsschichten auf mineralischen Gläsern mit der Brechzahl 1,6 effektiver als auf solchen mit der Brechzahl 1,5: die Brechzahlen von Glas und Beschichtung "harmonieren" in dieser Kombination besser).
Eine Entspiegelung, die nur aus einer einfachen Schicht besteht, kann lediglich Lichtreflexe einer einzigen Wellenlänge vollständig auslöschen. Mit sogenannten Breitbandentspiegelungen, die aus mehreren Schichten bestehen, können größere Bereiche des Spektrums abgedeckt werden (-> mittlere und Superentspiegelungen).
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