Unterschiede gibt es zwischen organischen und mineralischen Bifokalgläsern:
Organische Bifokalgläser erreichen die höhere Wirkung im Nahbereich durch eine stärkere Krümmung der Glasvorderfläche in dieser Zone. Dies führt bei Nahteilen, die nicht kreisförmig sind, zu einer fühlbaren Kante, die u.U. durch Reflexe stören kann. Allerdings sind Tönungen und Entspiegelungen über das gesamte Glas in Ihrer Farbe konstant.
Mineralische Bifokalgläser erreichen die höhere Wirkung im Nahbereich durch ein Glasmaterial mit einer höheren Brechzahl in dieser Zone. Dadurch ist die Vorderfläche unabhängig von der Form des Nahteils immer eine durchgehende Fläche. Allerdings kann die Verwendung unterschiedlicher Glasmaterialien zu unterschiedlichen Restreflexfarben führen, wenn die Gläser entspiegelt sind; und bei phototropen (= selbsttönenden) Gläsern ist das Nahteil immer heller, da die dort eingeschmolzene Zusatzlinse keinerlei Farbpigmente enthält
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