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Die Kontaktlinsenoberfläche ist neben der Kontaktlinsengeometrie mitentscheidend für den Tragekomfort der Kontaktlinse. Sie sollte möglichst gut benetzbar sein, damit sie sich in den Tränenfilmintegriert und nicht auf dem Auge "scheuert". Bei harten Kontaktlinsen wird dies z.B. durch einen erhöhten Fluor-Anteil im Material erreicht.
Darüberhinaus sollte die Oberfläche möglichst ablagerungsresistent sein, um eine möglichst lange Haltbarkeit und langanhaltenden Tragekomfort zu ermöglichen. Harte Kontaktlinsen sind in dieser Hinsicht relativ unproblematisch; weiche Kontaktlinsen neigen mit steigendem Wassergehalt zu stärkeren Ablagerungen.
Bei weichen Kontaktlinsen unterscheidet man außerdem ionische und nichtionische Materialien, wobei wiederum letztere zu stärkeren Ablagerungen neigen.
Des weiteren wird die Oberflächenbeschaffenheit durch den Herstellungsprozeß beeinflußt: Kontaktlinsen können z.B. gedreht, gegossen oder gepreßt werden. Grundsätzlich gilt: Je glatter die Oberfläche, desto besser.
Außerdem ist eine spezielle Behandlung der Oberfläche (Beschichtung oder Bestrahlung) möglich, um die gewünschten Eigenschaften herzustellen. In diesen Fällen sollte der jeweilige Oberflächenreiniger so ausgewählt werden, daß die Oberfläche nicht beschädigt wird und ihre physikalischen Eigenschaften ändert.
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