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Weiche, wasserhaltige Kontaktlinsen wurden zuerst aus HEMA gefertigt, einem weichen, flexiblen Material, das aber keine ausreichende Sauerstoffdurchlässigkeit bot.
Heute sind ein Vielzahl von Materialien auf dem Markt, die sich hinsichtlich Wassergehalt, Gasdurchlässigkeit, Oberflächeneigenschaften, Stabilität, Haltbarkeit und Austauschrhythmus unterscheiden.
Weiche Kontaktlinsen weisen in der Regel einen Durchmesser von ca. 14,0 mm auf, sind damit wesentlich größer als formstabile Kontaktlinsen und bedecken die Hornhaut des Auges vollständig. Die Dicke liegt im Bereich eines Zehntelmillimeters. Sie schmiegen sich dem Auge an und sitzen dadurch im allgemeinen weniger beweglich als eine optimal angepaßte formstabile Kontaktlinsen. Auch der Tränenaustausch von Tränenflüssigkeit unter der Linse ist geringer.
Auch hier kann durch die Vielzahl der variablen Parameter eine dem jeweiligen Auge und der entsprechenden Fehlsichtigkeit angepaßte Kontaktlinse gefertigt werden, wobei aufgrund der Flexibiltät der Linse nicht so fein abgestufte Veränderungen möglich und nötig sind wie bei formstabilen Kontaktlinsen.
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